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Die IaaS Partner Journey: Optimierung

Dies ist sicherlich eine spannende Zeit für Infrastructure-as-a-Service (IaaS). Schließlich waren IT-Führungskräfte auf der ganzen Welt in den vergangenen 18 Monaten dazu gezwungen, Projekte anzupassen und zu priorisieren, um auf die wechselnden Marktanforderungen u.. Continue

Die IaaS Partner Journey: Optimierung
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Written by
Joyce Hofman

Dies ist sicherlich eine spannende Zeit für Infrastructure-as-a-Service (IaaS). Schließlich waren IT-Führungskräfte auf der ganzen Welt in den vergangenen 18 Monaten dazu gezwungen, Projekte anzupassen und zu priorisieren, um auf die wechselnden Marktanforderungen und betrieblichen Bedürfnisse zu reagieren. Infolgedessen sind die Ausgaben für IaaS explodiert, mit einem weltweiten IaaS-Marktwachstum von 40 % in 2020 auf 64 Milliarden US-Dollar, laut Gartner.

 

Die meisten Partner schauen diese Zahlen an und sind verständlicherweise sehr daran interessiert, ihre Reise in die Welt von IaaS anzutreten. Jedoch sind der Wunsch, IaaS anzubieten und die Fähigkeit, IaaS anzubieten, zwei völlig verschiedene Dinge. In unseren Gesprächen mit Kunden wird klar, dass diejenigen, die sich an dem Spiel beteiligen wollen, mit der Dringlichkeit, neue Cloud-Lösungen und Servicemodelle einzuführen, richtig umgehen müssen.

 

Um neue Möglichkeiten zu eröffnen und Wachstum zu ermöglichen, hat Ingram Micro Cloud den Rahmen für eine Lösungsreise entwickelt, der unseren Partnern dabei hilft, sich in den vielen IaaS-Serviceangeboten von den großen Hyperscalern zurechtzufinden. Die vier Grundprinzipien unserer IaaS Partner Journey – Optimierung, Sicherung, Transformation und Innovation – ermöglichen es den Partnern, eine schnelle Standortbestimmung ihrer Cloud-Fähigkeiten vorzunehmen und einen Plan für die Innovation zu erstellen. Mit unseren Partner-Hilfsprogrammen und engagierten Teams helfen wir den Channel-Partnern dabei, ihre Cloud-Reise durch Ausbau, Beschleunigung und Innovation ihres Geschäfts zu bewältigen.

 

Dieser IaaS-Plan beginnt mit dem ersten Schritt, Optimierung, bei der es darum geht, die Partner dabei zu unterstützen, ihren Kunden bei der Wertmaximierung ihrer aktuellen Investitionen in die Cloud zu helfen. Der nächste Schritt ist die Sicherung, die sich darauf konzentriert, den Partnern und ihren Kunden beim Navigieren in der komplexen Sicherheitslandschaft zu helfen und ihr Wachstum in der Cloud zu sichern. Danach kommt die Transformation, die den gesamten Prozess von der Überprüfung bis hin zur Neustrukturierung umfasst, zur evolutionmären Transformation des Cloud-Geschäfts eines Kunden. Der letzte Schritt ist die Innovation. Sie ermöglicht es den Partnern und ihren Kunden, innovative Dienstleistungen zu entwickeln, die die neuesten Technologien nutzen, um individuelle Geschäftsprobleme zu lösen, mit denen die Kunden heute konfrontiert sind.

 

Beginnen wir mit dem ersten Schritt und dem ersten Eintrag dieser Blog-Serie: Optimierung.

 

Die Bedeutung von Optimierung

 

Einfach ausgedrückt, geht es bei der Optimierung darum, das richtige Fundament aufzubauen. Dadurch ist sie ein logischer Ausgangspunkt für Partner, die mit IaaS noch am Anfang stehen. Optimierung ist außerdem besonders wichtig, weil viele Partner diesen Schritt überspringen und versuchen, zu schnell zu viel zu expandieren, ohne zuerst bewährte Methoden zu entwickeln.

 

Wir erleben oft, dass Organisationen versuchen, IaaS zu nutzen, indem sie sich nur auf Wachstum allein konzentrieren. Tatsächlich passiert dies recht häufig, obwohl ein Mangel an Optimierung langfristig die Cloud-Position eines Partners unterhöhlt. Wer die Cloud effektiv nutzen will, muss in den Aufbau von Funktionen investieren, z. B. Migrationsanwendungen und zunehmende Angebote und Services, wobei der Betrieb gleichzeitig so kosteneffektiv wie möglich erfolgen muss.

 

Bei diesem ersten Schritt der Reise raten wir den Partnern, den Wert ihrer Investitionen zu maximieren, bevor sie weiter voranschreiten. Vor dem Hintergrund, dass sich Kundenbedürfnisse schnell ändern und die Technologie sich ständig weiter entwickelt, müssen die Partner ihre Investitionen optimal nutzen, um weiterhin zu wachsen, Erfolg zu haben und Wettbewerbsvorteile aufzubauen

 

Mit dem richtigen Rahmen beginnen

 

Wenn die Optimierung in IaaS erfolgt ist, können die Partner Upselling-Möglichkeiten erstellen, strategischere Interaktionen mit den Kunden entwerfen, geistiges Eigentum entwickeln und sich durch Innovation und die Schaffung von Unternehmenswerten von der Konkurrenz absetzen. Vorschnelles Handeln ist jedoch gefährlich – Organisationen, die innovativ sein wollen und gleichzeitig Kosten sparen, scheitern oft, da eben diese Kosteneinsparungen die Innovation verhindern. Aus diesem Grunde ist es die beste Strategie, zuerst zu optimieren und die gewonnene Zeit und den Etat dazu zu nutzen, die Wachstumsreise zu durchlaufen, die zur Innovation führt.

 

Einer der Schlüssel zum richtigen Aufbau eines Systems ist das Well-Architected Framework. Dieser Rahmen ist weitgehend von AWS geprägt, wird aber auch von anderen Cloud-Serviceanbietern verwendet, um die Architektur und Konstruktionsprinzipien festzulegen und bewährte Methoden sicherzustellen. Der Rahmen (das Framework) beinhaltet fünf Säulen – Kostenoptimierung, Zuverlässigkeit, betriebliche Exzellenz, Leistungseffizienz und Sicherheit –, auf denen die Cloud-Architekten sichere, leistungsstarke, widerstandsfähige und effiziente Infrastrukturen für ihre Anwendungen und Workloads aufbauen können.

 

Man kann ihn sich als ein Tool vorstellen, mit dem sichergestellt wird, dass das Cloud-Fundament solide aufgebaut wird und solide bleibt. Dadurch wird ein konsistenter Ansatz erreicht, mit dem Architekturen ausgewertet und Konstruktionen implementiert werden können, die sich im Laufe der Zeit skalieren lassen.

 

Die Anfänge der Automatisierung

 

Partner, die die fünf Säulen des Well-Architected Framework übernehmen, haben immer wieder bewiesen, dass sie wichtige Vorteile in der Cloud realisieren können. Wichtig ist auch, dass es das Framework den Partnern auch erlaubt, Automatisierung auszuprobieren, indem bei sich ändernder Nachfrage Workloads hoch- und herunterskaliert werden, Systeme programmiert werden, um Konsistenz und Zuverlässigkeit zu erreichen, umfassend getestet wird, um die Berechenbarkeit zu erhöhen und mit Genauigkeit und Zuverlässigkeit fundierte Entscheidungen zu treffen.

 

In diesem Stadium besteht die Automatisierung nur grundlegend, bietet jedoch bereits eine merkliche Verbesserung dessen, was mit lokalen Umgebungen machbar ist. Das Ergebnis sind Kosteneinsparungen und höhere Margen, besonders dann, wenn gleichzeitig Kapazität in der Cloud reserviert wird. Dies ist eine weitere ausgezeichnete Methode, virtuelle Maschinen und andere Ressourcen bestmöglich zu optimieren. Wiederum geht es an diesem Punkt der Reise ausschließlich darum, die richtigen Prozesse einzurichten, um anschließend erfolgreich skalieren zu können.

 

Probleme von Anfang an vermeiden

 

Dieser erste Schritt der IaaS Partner Journey ist vielleicht nicht der interessanteste, aber unbestreitbar der wichtigste, da die Optimierung langfristig für den Erfolg oder Misserfolg des Projekts entscheidend sein kann. Nehmen wir zum Beispiel an, dass einige Partner die Cloud nutzen, ohne deren Potenzial vollständig auszuschöpfen, oder dass andere Automatisierung implementieren, ohne damit Erfahrung zu haben. Diese Unzulänglichkeiten können die Partner teuer zu stehen kommen oder sogar bewirken, dass das gesamte Projekt fehlschlägt.

 

Bei Ingram Micro Cloud haben wir häufig erlebt, dass Partner den Übergang in die Cloud als das Endziel betrachten. Aus diesem Grund haben wir die IaaS Partner Journey als stufenweise Annäherung an eine Hyperscale-Umgebung konzipiert – um unsere Partner zu unterstützen und die richtigen Lösungen durch Schulung, Services und Inhalte zu erreichen. Wir haben diverse bewährte Lösungen von Drittanbietern in unserem Portfolio und können auch Partner unterstützen, die mit nativen Tools arbeiten, die mit der IaaS-Umgebung verknüpft sind.

 

Für die Partner ist es an der Zeit, ihre Strategie neu zu bewerten und proaktiv neue Möglichkeiten zu erschließen. Wir sehen uns wieder bei Teil zwei: Sicherheit.